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Einbau der Rückwand Januar 2007
Ich möchte euch hier mit einigen Erklärungen dokumentieren wie ich die Rückwand ins bestehende Becken eingebaut habe. Alle Bilder können durck anklicken vergrößert werden. In der Galerie 18 könnt Ihr alle Bilder auch noch mal ohne Kommentar in der Dia Version ansehen.
Da ich ja meine selbsgebaute Rückwand kurz nach der Einrichtung wieder entfernen musste weil sie sich in Ihre Bestandteile aufgelöst hat, hatte ich schon lange im Kopf das Becken mit einer fertigen Rückwand auszustatten.
Wie Ihr euch wohl vorstellen könnt bin auch ich Fan von den wunderschönen und absolut echt wirkenden Back to Nature Rückwänden. Aber mal abgesehen vom Preis gab es da ein weiteres Problem. Mein Becken ist mit zwei 20 cm breiten Stegen gesichert. Das bedeutet wenn ich eine komplette Rückwand einbauen will, müsste ich diese entfernen. Wenn man von dem Arbeitsaufwand, den das entfernen mit sich bringt, einmal absieht, war mir diese Möglichkeit einfach zu gefährlich.
Also musste ein Kompromiss gefunden werden. Ich habe mich dann am Ende für die Juwel Rock entschieden. Diese Rückwand hat gleich zwei Vorteile. Erstens sind die Platten 55x60 (HxB) cm groß und passen somit zwischen den Stegen durch, und zweitens sind Sie nur 5 cm tief und haben dennoch eine enorme Tiefenwirkung.
Ich hatte mir den Umbau folgendermaßen vorgestellt. Die Diskus ins QB umquartieren, Welse und Rotkopfsalmler bleiben im Becken. 3/4 des Wassers rauslassen, Rückwände mit Silikon einkleben, 24 Stunden trocknen lassen und dann wieder mit Osmosewasser auffüllen. Nach weiteren 24 Stunden Diskus wieder zurück ins Hauptbecken.
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Vorderseite

Rückseite
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Lage der Rückwandplatten
Als erstes stellte sich nun die Frage ob die Platten Querformatig oder Hochformatig ins Becken gestellt werden sollten. Mein Becken ist 70 cm hoch und ich habe 9-10 cm Bodengrund. Bleiben also 60-61 cm übrig. Der umlaufende Steg ist 2 cm unterhalb der Oberfäche also sollte die Rückwand 58 cm hoch sein. Also müssen die Teile hochformatig eingeklebt werden. Damit würde mir zwar die Nut und Feder verloren gehen, aber beim aufstellen außerhalb des Beckens hab ich festgestellt, das die Übergänge weniger zu sehen sind, wenn die Platten hochformatig nebeneinander stehen als wenn sie wie vorgesehen aneinandergestellt werden. Ich hab mich dann entschieden Sie hochformatig aufzustellen, einmal Nut oben einmal Nut unten, so wie auf dem Bild ganz rechts.
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Nut und Feder
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Querformat |
Hochformat Nut bei beiden oben |
Hochformat Nut einmal oben einmal unten |

Becken ohne Abdeckung

Alle Wurzeln
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Das Becken wird entleert
Nachdem ich mich also entschieden hatte wie die Platten reinsollten konnte es dann losgehen. Samstagmorgen, nach einer guten Tasse Kaffee gings dann los. Abdeckung und Lampen vom Aquarium runter und im Esszimmer geparkt. Das Quarantänebecken hatte ich schon am Abend vorher aufgestellt. Jetzt wurde es aufgefüllt mit Wasser aus dem Hauptaquarium.
Da meine Diskus sich nur sehr schwer einfangen lassen, habe ich zuerst alle Wurzeln rausgenommen damit sie sich nicht verletzen wenn sie vor dem Kächer flüchten. Dann habe ich den Wasserstand bis auf ein drittel gesenkt. Jetzt war es nicht mehr schwer die Diskus mit zwei Kächern behutsam rauszufangen.
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Eigentlich wollte ich dann nur die hinteren Pflanzen aus dem Becken nehmen. Aber als ich da so drann war, sah ich das sich sehr sehr viel Mulm um die ganzen Pflanzen herum angesammelt hatte, so beschloss ich dann einfach alle Pflanzen rauszunehmen und gleichzeitig dann auch etwas von dem Mulm abzusaugen.
Die Pflanzen wurden dann zur Zwischenlagerung in eine Plastikwanne umgesiedelt. Als ich alle Pflanzen raus hatte, war die Wanne zu meinem Erstaunen randvoll.
Nachdem alle Pflanzen raus waren, sah es ganz schön chaotisch und schmutzig aus.... Auf dem Bild kann man auch meinen höhenverstellbaren Ablauf sehen. Der Wasserstand blieb genau so, da ja noch 20 Welse und 40 Rotköpfchen sowie einige Ringelhandgarnelen im Becken waren.
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Mein Javamoos, die Wane ist 40x50 |

Die Wanne ist voll.. |
Was für ne Brühe...
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Einkleben der Rückwandplatten
Letzter Schritt für den ersten Tag ist es die Rückwanplatten einzukleben. Dazu habe ich auf der Rückseite der Platten auf der Fläche die nicht ins Wasser kommt Aquariensilikon aufgetragen.
Dann die Platte zwischen Sand und Steg geklemmt und von vorne mit einem Stück Holz abgestützt. Das ging eigentlich recht fix. Die letzte Platte wurde dann mit einer Stichsäge entsprechen gekürzt und eingeklebt. Das Ergebnis sah schon ganz gut aus.
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Jetzt musste ich nur noch die Rohre verschwinden lassen. Dazu habe ich dann das abgeschnitte Stück genommen und mit 3 Kabelbindern an den Rohren befestigt. Ich habe die Platte einfach mit einem kleinen Spieß durchbohrt und anschliessend die Kabelbinder durchgeführt.
Die Platte steht glücklicherweise so, das die linke obere Ecke genau unter den Verbindungssteg geklemmt werden konnte. Die Platte versucht dann nach recht wegzudriften, was ihr aber durch die Kabelbinder dann nicht gelingt. Die Kabelbinder sind schwarz und liegen in den Einbuchtugen, dadurch kann man sie nicht erkennen.
Jetzt noch aufräumen und dann war Feierabend. Das Silikon muss jetzt trocknen. Die ganze Aktion am Tag 1 hat dann doch länger gedauert als gedacht, ich war gute 8 Stunden beschäftigt.
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Einsetzten der Pflanzen
Zweiter Tag. Den Diskus im QB gehts ganz gut. Die Rotkopfsalmer im Hauptbecken sind relativ blass, schwimmen aber ansonsten munter herum. Die Welse wühlen im Sandboden wie immer.
Jetzt gehts dann ans Einrichten des Beckens. Ich hatte mir natuerlich vorher so meine Gedanken gemacht und mich dazu entschlossen auf der linken Seite einen Wurzelunterstand zu machen der bis in die mitte des Beckens geht. Dann auf der halbrechten Seite eine Wurzel so ins Becken gelegt das sie nach hinten oben weggeht, was die Tiefe des Beckens unterstützen soll, und auf der rechten Seite dann nochmal einen Unterstand mit einer Wurzel.
Die Pflanzen wurden alle von Hand sortiert. Alte und gebrochene Blätter wurden entfernt. Alle Wurzeln wurden ausgewaschen und um ein drittel mit der Schere gekürzt. Beim Javafarn habe ich versucht die meisten schwarzen Blätter zu entfernen und habe ihn in drei grosse Teile aufgeteilt die ich dann mit Kabelbindern wieder an den Wurzeln befestigt habe. Das Javamoos habe ich ebenso mit Kabelbinder festgebunden. Auf der rechten und linken Seite der vorstehenden Platte (die Rohrverblendung), habe ich einmal Javamoos und einmal Javafarn eingeklemmt. Hält dort ohne weitere Befestigung. Beim einpflanzen habe ich darauf geachtet das ich möglichst immer eine Sorte beieinander gepflanzt habe. Dadurch entsteht meines Erachtens ein harmonischeres Bild als wenn alles wild durcheinander gepflanzt ist.

Javafarn
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Wurzeln und Bodenpflanzen drin
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Linke Seite gleicher Abend
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Mitte gleicher Abend
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Gesamt gleicher Abend
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Rechts nächster Morgen
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Mitte nächster Morgen
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Rechts nächster Morgen
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Gesamtansicht nächster Morgen
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Die Fotogalerie 18 zeigt alle Bilder nochmal unkommentiert. In der Galerie 19 seht Ihr das Aquarium 2 Wochen später. Hier eine Gesamtansicht nach 2 Wochen:

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